Birma Burma Myanmar

Shwedagon-Pagode in Yangon

Unser Abflug nach Myanmar mit Thai-Airways in Frankfurt ist für 14.10 Uhr geplant. Allerdings gibt es beim Check in ein Problem mit unserem Visum, denn dort wurde eine Jahreszahl mit Tip-Ex geändert und man hat Bedenken, ob eine problemlose Einreise in Myanmar überhaupt möglich sein wird. Nach längerer Diskussion werden wir jedoch erst einmal bis Bangkok durchgecheckt und nachdem wir noch ein Formblatt unterschreiben, welches Thai von jeder Haftung entbindet erhalten wir unsere Bordkarten bis Yangon. Nach 10 h Flug landen wir mit Bauchweh auf dem neuen Flughafen von Bangkok, wir haben noch ca. 1,5 h bis zu unserem Weiterflug. Beim Boarden interessiert sich niemand für unseren Pass geschweige für unser Visum, so dass wir bald in der Maschine nach Yangon sitzen. Nach einem 1-stündigen Flug landen wir in Myanmar – die Einreiseprozedur verläuft zügig, bald schon stehen wir vor dem Schalter, Pass auf, Stempel rein, Pass zu – wir sind drin!! Den Stein, der uns vom Herzen fällt, hat wohl niemand gehört. Das Gepäck lässt auf sich warten, aber nach 40 Min. liegen unsere beiden Rucksäcke endlich auf dem Band.

Birma Burma Myanmar

Zuckerrohrstand in YangonNach der Zollkontrolle werden wir gleich von einem Führer angesprochen und lassen uns für 6$ zum nächsten Taxi bringen. Gerne hätte uns Mr. Zaw, er als Führer arbeitet, eine Rundreise verkauft, aber als wir ihm sagen, dass wir bereits unsere Flugtickets nach Mandalay haben ist die Sache ziemlich schnell erledigt. Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert ca. 30 Min, zwischendurch wechseln wir noch Geld –Mr. Zaw steigt aus, bringt eine Frau mit, bei einer Runde um den Block wird gewechselt. Wir wechseln erst mal einen kleineren Betrag, da wir nicht ganz sicher sind, wie hoch der Wechselkurs zur Zeit tatsächlich ist.

 

Sule Pagode in YangonIm Okinawa-Guesthouse, in der Nähe der Sule Pagode, werden wir schon erwartet. Das Haus und die Zimmer sind mehr als hübsch, mit viel Holz und, vor allem nachts, ruhig! Unser erster Ausflug führt uns zum Bogyoke Aung San Market, wo wir schnell in einem Food Court landen – unser erstes Essen in Burma, aber lecker (Fried Rice und vegetables sweet-sour, was bald zu unserem Standard-Essen werden sollte). Nach dem Essen gehen wir zur Sule Pagode, welche mitten auf einer stark befahrenen Kreuzung gelegen ist, innen jedoch eine Oase der Stille ist. Als wir uns einmal hinsetzen, um dem ganzen Treiben zuzuschauen werden wir gleich von zwei jungen Mönchen angesprochen, die ihr Englisch verbessern wollen. Wir haben viel Spaß mit ihnen und einer der beiden zeigt mir noch, wie man seinem Wochentagszeichen richtig opfert. Bald sind wir jedoch so müde, dass wir uns zu einem kurzen Mittagsschlaf in unser Guesthouse zurückziehen. Das Abendessen nehmen wir in einem Tea-House ein – hard core direkt am ersten Tag, aber das Essen, masala dosa und die typische burmesische Fischsuppe mohinga schmecken gut. Nach einem kurzen Abstecher zur Sule-Pagode, wo wir wieder angesprochen werden, dieses Mal von einem Thai, fallen wir bald müde in unsere Betten.

 

Yangon

Alter Bus in YangonNach einer ruhigen Nacht frühstücken wir erst einmal im Guesthouse sehr reichlich mit Toast, Marmelade, Klebreis, Rettich und Papaya. Um 9 h sind wir mit Michael Pfeiffer von Fascinating Land Travel verabredet, der sich um unsere Inlandsflugtickets sowie um die Übernachtungen in Yangon und Bagan gekümmert hat. Im Traders Hotel treffen wir uns zu einem zweiten Frühstück und erhalten unsere Tickets sowie noch ein paar gute Tipps. Nach einem Abstecher ins Internet-Cafe gegenüber dem Traders begeben wir uns auf Sightseeing-Tour.

Botathaung PagodeDurch das indische und chinesische Viertel geht es über die Strand Road zur Botathaung Pagode – ein begehbare Supa, ganz mit Spiegelmosaiken ausgekleidet, die der Legende nach auch eine Haarreliquie von Buddha enthält. Hier, wie auch überall in den Pagoden, heißt es erst einmal Schuhe ausziehen – so viel barfuss wie in diesem Urlaub sind wir wohl noch nie gelaufen. Es gibt einen Teich mit riesigen Welsen und Schildkröten. Mit dem Taxi (1300 k) fahren wir zurück zum Markt und gehen ins APK Thai Kitchen zum Mittagessen (Reis mit Garnelen, Gemüse sweet-Sour). Eigentlich wollen wir heute auch Geld wechseln, leider hat jedoch der Bogyoke Aung San Market Heute geschlossen, denn dort soll man einfach tauschen können. In der Nähe unseres Guesthouses werden wir jedoch endlich wegen Geldwechseln angesprochen und dieser Typ hat auch ein Office. Das Tauschen funktioniert ja nur auf dem Schwarzmarkt und eine Empfehlung war, sich zu vergewissern, dass der Tausch nicht auf der Strasse, sondern in einem Office geschieht, wo man jederzeit wieder auf der Matte stehen kann, falls doch etwas nicht in Ordnung ist. Wir wechseln 100$ und erhalten 120.000 k.

Shwedagon-Pagode in YangonDanach geht es endlich Shwedagon-Pagode in Yangonzu einem der größten Highlights einer jeden Burma – Reise: die Shwedagon-Pagode, das Nationalheiligtum Burmas. Am späten Nachmittag nehmen wir ein Taxi und steigen über den Ostaufgang die Treppen zur Plattform hinauf. Nachdem wir 5$ Eintritt bezahlt haben sind wir sogleich fasziniert vom riesigen, goldenen Zedi (100 m hoch) und den vielen Tempeln und Schreinen, die ihn umgeben. Shwedagon-Pagode in Yangon bei NachtViele Pilger und Mönche sind unterwegs, irgendwo wird immer gebetet, Räucherstäbchen oder ein Öllämpchen angezündet. Im Sonnenuntergang leuchten die goldenen Tempelspitzen. Wir setzten uns immer wieder mal auf die Stufen und beobachten das Treiben. Die Atmosphäre ist ganz entspannt und es gibt ständig etwas Neues zu entdecken. Es ist schon dunkel, als wir zurückfahren. So viel Schauen macht hungrig – also wieder zum APK Kitchen (Gemüse mit Oyster Sauce und chicken in Panang-Curry). Müde fallen wir in unsere Betten.

 

Yanogon nach Mandalay

Statue am Mandalay HillHeute heißt es schon wieder packen. Nach dem Frühstück (Pfannkuchen mit Erdnüssen und leckeren, kleinen süßen Bananen) wechseln wir nochmals 100 $, bevor wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren (ca. 30 Min, 5$). Das Einchecken bei Yangon Airlines verläuft problemlos, der Flug geht über Heho (30 Min, kurzer Aufenthalt) nach Mandalay (nochmals 35 Min.). Am Flughafen werden wir von einem Taxi der Peacock Lodge abgeholt (12$), die Fahrt ins Zentrum dauert ca. 1 Stunde. Hier wirkt, im Verhältnis zu Yangon, alles noch sehr ländlich, auch wenn die Stadt mit ca. 1 Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Burmas ist. Die Peacock Lodge liegt östlich vom Palast (61st str.) sehr ruhig in einem großen Garten mit Holzmöbeln. Nach dem Einchecken sind wir hungrig und suchen ein Restaurant zum Essen. Ein Trishaw brPeacock Lodge Mandalayingt uns zum Mary Min Vegetarian Restaurant („Be kind to animals by not eating them“), wo wir Samosa, Linsensuppe und Fried Rice bestellen. Absolut empfehlenswert ist dieses kleine Restaurant einer indischen Familie, man sitzt sehr gemütlich bei offenen Türen. Von hier aus wollen wir weiter zum Mandalay Hill – allerdings ist es gar nicht so einfach, ein Taxi zu bekommen. Schließlich gelingt es uns doch noch und wir steigen dann auf den 230 m Hügel über unzählige Steinstufen. Von oben hat man einen schönen Rundumblick, nach Sonnenuntergang wird es jedoch schon wieder sehr schnell dunkel. Glücklicherweise hat der Taxifahrer auf uns gewartet, so dass sich die Rückfahrt ins Zentrum ganz leicht gestaltet. Da wir schon wieder hungrig sind fahren wir noch zu einem Nepali-Restaurant, wo wir original nepalisch vegetarische Thali essen , in einem Lokal, dass man bei uns wohl als Garage benutzen würde. Den Abend lassen wir im Garten unserer Lodge bei einem gemütlichen Bier und Erdnüssen ausklingen.

 

Mandalay

Phaung Dhaw Oo KlosterschuleNachdem wir im Garten ausgiebig mit Obst, Toast und Eiern gefrühstückt haben werden wir um 9.30 h von Thandar abgeholt. Thandar ist das Patenkind des Vorsitzenden des Myanmar Hilfevereins e.V. in Saarbrücken, zu dem wir vor unserer Abreise noch Kontakt aufgenommen hatten. Zur Phaung Dhaw Oo Klosterschule sind es ca. 25 min. Fußweg. In dieser öffentlichen Schule werden ca. 7.000 Kinder unterrichtet, für 120 Mädchen wurden inzwischen Schlafräume auf dem Gelände errichtet. Leider ist der vorstehende Abt U Nyaka nicht da, so werden wir von seinem Bruder empfangen und von Thandar und Wing AuPhaung Dhaw Oo Klosterschuleng über das Gelände geführt. Stolz präsentiert man uns die Gebäude. In der Bibliothek treffen wir auf Hanna G. aus Saarbrücken, die hier für 4 Wochen Deutsch unterrichtet – neben Englisch eine sehr beliebte Sprache für den Tourismus. Auf dem Tisch werden jetzt die Pläne der Wasserversorgung der Schule ausgebreitet. Markus interessiert sich vor allem für den Standort des Brunnens sowie des Wasserreservoirs. Nach dem Mittagessen in der Schulküche schauen wir uns noch das Waisenhaus an. Es ist sicher besser als ein Leben auf der Strasse – das ist aber wohl gerade alles. Nachdem wir mit Hanne noch einen Kaffee getrunken haben suchen wir uns eine Trishaw, denn wir wollen noch ein paarPhaung Dhaw Oo Klosterschule Besichtigungen machen. Zuerst fahren wir zur Kuthodaw Pagode, auch das größte Buch der Welt genannt mit ihren 729 Marmortafeln. Die Sandamani Paya hat nur unwesentlich weniger in Stein gehauene Seiten. Direkt in der Nähe befindet sich das Shwenandaw Kloster, hier wohnte und starb König Mindon, es ist komplett aus Teakholz erbaut und ein sehr schönes Beispiel für burmesische Schnitzkunst. Als letztes besuchen wir noch die Kyauktawgii Paya mit ihrer Buddha-Statue, welche aus einem einzigen Marmorblock entstanden ist. Auf der Rückfahrt zum Hotel hat unser Fahrer wirklich Pech, denn beMandalayim Ausweichen fährt er sich das Rad des Beiwagens ganz kaputt. Wir helfen ihm finanziell noch ein wenig und machen uns dann zu Fuß auf den Rückweg. Da wir um 19.30 h schon wieder mit Thandar verabredet sind lassen wir uns mit einem Blue Mazda Taxi (= kleines Pick-up Taxi) zum „Green Elephant“ bringen, wo wir gemütlich im Garten essen. Zurück an der Schule hat Thandar für uns schon zwei Fahrräder besorgt und ohne Licht gondeln wir durch das nächtliche Mandalay zum Marionettentheater beim Sedona-Hotel. Die Figuren sind prachtvoll ausgestattet, fast 1 m hoch und können zum Teil von bis zu 60 Fäden bewegt werden, wenn auch die Musik für unsere Ohren sehr gewöhnungsbedürftig klingt. Zurück an der Schule ist es schon sehr spät und alles ist abgesperrt, dann findet sich doch noch jemand mit einem Schlüssel. Thandar organisiert noch ein paar Mädels und sie lassen sich, trotz der späten Stunde, nicht davon abbringen, uns zum Guesthouse zurückzubringen.

 

Sagain, Inwa und Amarapura

SagainNach einer gut verbrachten Nacht mit langem Ausschlafen frühstücken wir gemütlich. Dann besorgen wir uns in der Lodge ein Taxi (35 $) für unseren Ausflug nach Sagain, Inwa und Amarapura. Die Fahrt führt uns zuerst zur Stadt der Silberschmiede Sagaing und dauert ca. 1 h, in der hügeligen Landschaft direkt am Fluss gelegen stehen mehr als 600 Tempel und Pagoden, welche man sehr gut von einem Hügel aus betrachten kann (Ticket hier 3$ incl. Eintritt Mingun). Rundherum Mädchen in Inwa mit Tanaka Paste im Gesichtist alles grün bewaldet, eine Brücke überspannt den Fluss, an einer neuen Brücke wird noch gearbeitet. Zurück geht es jetzt nach Inwa – mit einer kleinen Fähre (1.000 k) setzen wir über zur Insel und mieten uns ein horse cart (3.000 k), um die Insel zu besichtigen. Wir fahren durch kleine Dörfer und an grünen Feldern vorbei, die ein ausgeklügeltes Bewässerungssytem haben. Unser erster Halt ist ein uraltes, sehr schönes Teak-Holz-Kloster, welches im Innern ca. 267 Saulen beherbergt, die 18 m hoch sind. Weiter rumpeln wir mit dem Pferdewagen zum „Naumyin“, einem Aussichtsturm, der einmal zum alten Königspalast gehörte, ein Königreich, dessen Brücke in AmarapuraHauptstadt Inwa 400 Jahr lang war. Danach besichtigen wir „Maha Aunguye Bonzan“, einen Klostertempel, welcher uns stark an die Tempel von Ayuthaya in Thailand erinnert. Der Ausflug nach Inwa lohnt in jedem Fall, da wir viel ländliches sehen. Der letzte Stopp unserer Tour an diesem Tag ist die „U Bein Brücke“ in Amarapura. Die 1,2 km lange Brücke besteht komplett aus Teakholz der Überreste ehemaliger Residenzen in Inwa und Sagaing. Sie überspannt den Taungthaman See, an dessen anderen Ende ein Kloster und ein kleines Dorf liegen. Dort angekommen mieten wir ein Boot (2.000 k) und lassen uns auf den See hinausrudern, um den Sonnenuntergang hinter der Brücke zu bewundern. Die Kulisse ist wirklich traumhaft schön und es entstehen hunderte von Bildern. Nach unserer Rückkehr in Mandalay lassen wir uns vom Taxi nochmals zu Maries Min Vegetarian Restaurant fahren (potato und vegetable curry. Zum Abschluss des heutigen Tages genießen wir noch ein Bier im Garten unseres Guesthouses.

 

Mingun

Mingun PagodeNachdem wir wieder mal ausgeschlafen haben (so allmählich setzt wohl die Erholung ein) holt uns Thandar um 10 h von der Peacock Lodge ab. Mit einem Taxi fahren wir zum Fluss, wo wir für 15$ ein Express-Boot chartern, welches uns in 30 Min nach Mingun bringt. Dort besuchen wir erst einmal die Computer-Schule sowie die Nähschule. Thandar nimmt noch von dort Krawatten mit für den Verkauf in Deutschland, beide Schulen werden vom Myanmar Förderverein unterstützt. Danach treffen wir uns mit dem ehemaligen Bürgermeister des Dorfes, der uns die Stellen im Dorf zeigt, wo es bei starkem RegenNähschule in Mingun immer wieder zu Überschwemmungen kommt. Anschließend werden wir noch in das größte Haus im Dorf eingeladen – Shwe, die Tochter, ist mit einem Deutschen verheiratet und hat das Haus gebaut. Stolz zeigt die Mutter das Fotoalbum mit den Hochzeitsbildern. Danach werden wir von Thandars Mutter zum Mittagessen eingeladen mit Bratreis, Gemüse und Reiskuchen. An ihrem Verkaufstand kaufen wir einen schönen longyi und auf dem Rückweg zum Boot noch zwei Lackdosen. Die unvollendete „Mingun Paya“ ist 72 m hoch uns sollte einmal 150 m hoch werden. Leider ist der damalige König jedoch vorher verstorben und ein Erdbeben hat die Pagode zum größten „Ziegelhaufen“ der Erde gemacht. Direkt in der Nähe steht noch die größte, hängende Glocke der Welt, die rund 90 Tonnen wiegt. Danach besichtigen wir noch die „Hsinbyume Paya“, welche den heiligen Berg Meru symbolisiert. Von dort aus hat man einen schönen Blick zum Fluss hat, wo zur Zeit alles sehr grün ist.

Gold leaf maker in MandalayNach unserer Rückkehr nach Mandalay fahren wir zu den Gold leaf makern, wo wir dieses alte Handwerk eindrucksvoll vorgeführt bekommen. Die Goldblätter werden immer wieder bearbeitet, um ein hauchdünnes Blatt zu erhalten wird das Gold, in Bambuspapier und Hirschleder eingeschlagen ca. 5 h bearbeitet, jeweils 3 Min. lang, dann 3 Min. Pause, nach einer Stunde wird getauscht. Die Tradition wird innerhalb der Familie weitergegeben, gewohnt und gearbeitet wird im gleichen Haus.

Weiter geht es jetzt zur „Mahamuni Pagode“ – der dicke Buddha ist die zentrale Stelle der Buddhisten in Myanmar und wohl die meistverehrteste Figur im ganzen Land. Der vordere Bereich vor der Figur ist für Frauen gesperrt. Abschließend fahren wir zum Abendessen zum Nepali-Restaurant, wo wir vegetarische Thali essen und zum Abschluss einen Chai trinken. Den Abend lassen wir in unserer Lodge nochmals bei einem Bier ausklingen. Die Tickets für unsere Bootsfahrt Morgen nach Bagan liegen schon in der Lodge für uns bereit und die Rechnung ist auch schnell beglichen – Morgen heißt es früh aufstehen.

 

Mit dem Boot von Mandalay nach Bagan

Boote im Hafen von MandalayHeute heißt es, um kurz nach fünf aufstehen, den für 6h ist das Taxi bestellt, welches uns zum Hafen bringt. Um 06.30 h müssen wir am Boot sein, welches um 7h ablegt. Es ist ein reines Touristenboot mit mehreren Decks und wird für die Fahrt nach Bagan (190 m) ca. 9-10 h benötigen. Dies wird ein ruhiger Tag für uns, vorbei führt die Fahrt an den Pagoden von Sagaing. Am Ufer kann man immer wieder das Leben am Ayeyarwaddy beobachHändlerinnen bieten Ware für die Bootsfahrerten – Hütten, auf den Strand gebaut mit Booten davor, Holzflöße, ab und zu auch kleine Dörfer, halb hinter Palmen versteckt. Nach 10 h erreichen wir endlich die Anlegestelle in Old Bagan – und können vom Fluss aus schon die ersten Tempel und Pagoden sehen. Ca. 2300 sind von den vielen tausenden Tempeln erhAnkunft mit dem Boot in Baganalten geblieben. Beim Aussteigen werden wir gleich wieder von unzähligen Kindern umringt, die Postkarten und Lackschachteln verkaufen wollen. Hier wird auch gleich der Eintritt von 10$ in die archäologische Zone des Weltkulturerbes erhoben. Mit dem Taxi fahren wir zum „Bagan Thande Hotel“, einer sehr schönen Anlage mit kleinen Bungalows, direkt am Fluss gelegen. Vom Restaurant aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang und die Lichter auf der anderen Flussseite.

 

Bagan

Pagoden in BaganHeute schlafen wir uns erst einmal aus, bevor wir im Restaurant mit Blick auf den Fluss ein üppiges Frühstück vom Buffet zu uns nehmen. Nach so viel Eiern mit Toast eine willkommene Abwechslung. Danach mieten wir uns ein Horse cart (No. 10) für den ganzen Tag (10$), um uns einen Überblick über das riesige Gelände zu verschaffen. Zuerst besuchen wir eine der größten und gewaltigsten Tempel, welcher direkt neben unserem Hotel liegt – Gawdawpalih Pahto, ca. 60 m hoch. Auf halbem Weg nach Nyaung U auf der linken Seite besteigen wir eiPagoden in Baganne Pagode und haben von hier einen herrlichen Überblick über die Vielzahl der Pagoden und Tempel im gesamten Gebiet. Weiter geht es zum Shwezigon Paya, der goldene Stupa ist eine der bekanntesten Pagoden und gilt als Vorbild für viele spätere sakrale Bauwerke. Viele bettelnde Mönche, die eigentlich keine Mönche sind. Postkartenverkäufer, alte Frauen, die Cheroots gegen Fotogeld rauchen und überall werden Lackarbeiten angeboten. Danach besuchen wir einen Höhlentempel (Kyanzitta Umin?), in dem noch viele alte Malereien zu bewundern sind. Gegen Mittag besuchen wir den Ananda Pahto, 51 m hoch und im Grundriss einem griechischen Kreuz entsprechend, mit vier fast 10 h Buddhastatuen aus Teakholz. Vorher stoppen wir noch an einem Tempel mit sehr schönen Wandmalereien. Dort kaufe ich mir auch einen longyi mit passendem Oberteil. Jetzt wird es langsam Zeit für das Mittagessen, soviel Kultur macht hungrig. Unser horse cart Fahrer bringt uns zu einem Restaurant, wo typisch burmesisches Essen serviert wird – der Tisch biegt sich voller Schüsseln mit Reis, Gemüse, unzähligen curries und dips. Nach dem guten Essen bloß keine Müdigkeit vortäuschen –weiter geht es im Programm! Pagoden in BaganNach dem Besuch einiger weiterer Pagoden rumpeln wir am späten Nachmittag dann zur Shwesanday Paya mit ihrem runden Stupa und fünf quadratischen Terrassen. Dies ist die beliebteste Pagode für den Sonnenuntergang – man merkt es an den unzähligen Bussen und Taxis, hier treffen sich alle Touristen Bagans. Der Blick ist fantastisch, die Atmosphäre jedoch etwas laut. Morgen werden wir wohl eher die Nachbarpagode besuchen. Nach Sonnenuntergang fahren wir zurück ins Hotel, da wir um 19 h im Nachbarhotel, dem „Bagan Hotel“ mit Hanne und zwei Schweizern (Felix und Luisa) zum Abendessen verabredet sind. Im Garten mit Blick auf den Fluss haben wir gute Unterhaltung und ein leckeres Abendessen mit Gemüse sweet-sour and tamarind sauce sowie Spaghetti á la verdura.

 

Bagan

Verkehrsschild in MyanmarHeute mieten wir uns für je 3$ zwei Fahrräder und gondeln in Richtung Nyaung U – einen Abstecher machen wir nach rechts und finden gleich eine kleine Pagode, auf der wir hinaufsteigen können. Gut, dass wir eine Taschenlampe dabei haben. In Nyaung U erfrischen wir uns erst einmal mit einer Cola bevor wir uns auf die Suche nach dem May Kar La Guesthouse begeben. Hier sollen wir von Bekannten ein kleines Geschenk abgeben, da diese im Jahr vorher dort sehr gut betreut worden sind. Leider ist Ma Cho nicht da, ihre Kusine nimmt daNetter Händler in den Pagoden von Bagans Päckchen jedoch gerne entgegen. Nach dem Mittagessen und einigen weiteren Pagoden gondeln wir gen Hotel wo wir eine kleine Ruhepause einlegen. Am späten Nachmittag ziehen wir wieder los, da wir nochmals den Sonnenuntergang anschauen wollen. Direkt hinter der bekannten Sonnenuntergangspagode befindet sich eine kleinere, die man jedoch auch besteigen kann. Der Schlüsselwächter lebt direkt um die Ecke und führt uns durch den Tempel, der vier verschiedene Statuen und u. a. einen liegenden Buddha und viele Malereien enthält. Vom Dach aus haben wir einen eindrucksvollen Blick auf die Sonne, die zwischen zwei Pagoden versinkt.

 

Bagan

Sonnenuntergang in den Pagoden von BaganNach einem ausgiebigen Frühstück mieten wir Heute nochmals zwei Räder und fahren in Richtung New Bagan. Die Mingalazedi Paya (früher die bekannteste Sonnenuntergangspagode) ist leider inzwischen geschlossen. Die Souvenirverkäufer benötigen eine Lizenz von 15.000 k, so berichten uns zwei Jungs, welche alternativ den Weg zur Nachbarpagode gerodet haben und uns dorthin führen. An der nächsten Pagode kaufen wir endlich ein Bild, nachdem wir schon mind. 20.000 Mal von der Verkäufern der SanIn den Pagoden von Bagandmalereien angequatscht wurden. Vorbei an vielen Pagoden und durch einen kleinen Ort fahren wir nach New Bagan, wo wir an der Hauptkreuzung eine Cola trinken. Der Ort liegt direkt am Fluss, leider ist die Aussicht durch ein teures Restaurant versperrt. Die Rückfahrt fällt schwer, denn die Strasse ist hügelig und das klapprige Fahrrad hat natürlich keine Gangschaltung. Einen Zwischenstopp legen wir bei der Manuha Paya ein, mit einem riesigen liegenden Buddha und vielen Sandsteinreliefs. Bevor es Mittagessen gibt müssen wir wir eines der Fahrräder wegen eines platten Reifens tauschen, zFrau mit Kind in den Pagoden von Baganum Glück sind wir gerade nicht sehr weit vom Hotel entfernt. In Old Bagan essen wir in einem vegetarischen Restaurant potato curry, sweet and sour vegetables und coconut rice. Zum Dessert gibt es gebackene Bananen. Danach haben wir uns eine kleine Ruhepause im Hotel verdient bevor es zum Sonnenuntergang wieder zu „unserer“ Pagode geht. Dieses Mal haben wir ein paar Kugelschreiber mitgebracht, die wir auch wirklich schnell loswerden. Heute sind noch weniger Leute da und die Aussicht ist sehr romantisch. Das letzte Abendglühen genießen wir im Hotel mit einem Bier unten am Fluss. Zum Abendessen gehen wir wieder ins benachbarte Bagan Hotel.

Von Bagan nach Heho und weiter zum Inle Lake

Auf dem Markt am Inle LakeHeute heißt es, zeitig aufzustehen, denn unser Flug nach Heho startet um 8.05 h, vom Hotel zum Flughafen sind es jedoch nur ca.. 15 Min., so dass wir um 6h noch im Garten frühstücken können. Der Flug mit Bagan Air dauert nur 40 Min. und das Gepäck ist auch direkt da. Mit dem Taxi (20$) geht die Fahrt nach Nyaung Shwe am Inle See in ca. 1 h. Am Anfang fahren wir, auf guter Strasse, stets bergab, später wird die Strasse wirklich zur Buckelpiste und wir kommen nur noch langsam vorwärts. Das „Aquarius Inn“, unsere erste Anlaufstelle, ist leider ausgebucht, aber das „Nanda Wunn Hotel“ hat für 20$ noch freie Zimmer im Bungalow. Da Heute in Nyaung Shwe einer der großen Märkte stattfindet statten wir diesem einen BPizza in Myanmaresuch ab. Hier herrscht reges Treiben – Gemüse, Chili, Süßigkeiten und viele Dinge mehr, die für unsere Augen ganz undefinierbar aussehen. Zum Lunch gehen wir ins Golden Kite Restaurant ganz in der Nähe unseres Hotels – es gibt hier ganz leckere Pizza (Pesto und Vegetarisch). Wir werden auch gleich angesprochen zwecks Trekking / Bootstour und entschließen uns ganz spontan für den nächsten Tag einen Halbtagestrek zu versch. Dörfern in derNyaung Shwe Umgebung zu buchen (4$/P.). Nach dem Essen pausieren wir erst mal (wozu hat man schließlich Urlaub!), am Nachmittag sitzen wir ewig lange im „Big Drum“, einem Lokal direkt am Kanal und schauen dem Treiben zu – Frauen, die Kleider waschen und dann sich selbst baden. Vollbeladene Boote und Kanus fahren vorüber, die die Waren vom Markt in ihre Dörfer auf dem See transportieren. Nyaung Shwe bildet auch den idealen Ausgangspunkt für Touren auf dem ca. 150 m² großen See mit seinen Stelzendörfern und schwimmenden Gärten. Das Abendesse gibt es Heute im „Smiling Moon Restaurant“ mit fried cauliflower und Gemüse hot sweet-Sour, sehr empfehlenswert.

 

Wanderung am Inle Lake

Hütte in den Bergen am Inle lakeNach dem Frühstück brechen wir um 8.30 h zu unserer Halbtagestour auf. Mit einem jundge Führer geht es in Richtung Osten in die Berge. Zuerst wandern wir im Tal an Zuckerrohrfeldern vorbei, eine der Haupterwerbsquellen, dann geht es langsam bergauf zum ersten, noch relativ neu erbauten Dorf der Pa-O. Die Häuser bestehen aus Matten und stehen auf niedrigen Stelzen. Vor hier aus laufen wir weiter zu einer Meditationshöhle, in der ein Mönch lebt und der uns Tee anbietet. Dann gehen wir weiter zu einer Höhle in der unser Führer an einer Buddhafigur eine Kerze entzündet und wir mit Kerzen sehr tief in den Berg hineinsteigen. Hier wird es ganz warm und feucht, wie in einer Sauna. Im Innern der Höhle stehen nochmals zwei Figuren, man sieht zahlreiche Stalaktiten und auch einige Fledermäuse leben hier. AuKinder vom Volk der Pa-O am Inle Lakeßerhalb der Höhle, am anderen Ausgang, befindet sich ein liegender Buddha mit schönem Blick auf die grüne Ebene unter uns. Weiter geht es jetzt bergauf, vorbei an Bäumen, auf denen die Blätter zum Drehen der Zigarren wachsen, an Mangobäumen, Papayas und Bohnenbüschen, bis wir von ganz oben einen weiten Blick zum Inle See haben. UnterwegBei einer Familie vom Volk der Pa-O am Inle Lakes macht uns unser guide immer wieder auf die Vegetation aufmerksam und zeigt uns ein „biologisches“ Scheuerschwämmchen aus dem Inneren eines Kürbis und eine Pflanze, mit der man Seifenblasen erzeugen kann. Ganz oben angekommen rasten wir ein wenig und essen eine frische Apfelsine. Danach steigen wir wieder bergab bis wir zu einer kleinen Hütte einer Pa-O Familie kommen, wo wir zu einem Tee eingeladen werden. Wir sitzen auf Matten, unter uns gackern die Hühner, die junge Frau schürt ein Feuer an und unser guide packt den mitgebrachten Kuchen aus. Beim Abstieg kommen wir an einer primary school vorbei. Es ist gerade Pause und wir dürfen uns den Klassenraum anschauen, wo wir gleich von den Kindern umringt werden. Das letzte Dorf, durch welches Kind vom Volk der Pa-O am Inle Lakewir wandern, ist ein Dorf einer anderen Volksgruppe, dort sehen wir wie ziegelartige Grasdächer geflochten werden. Danach müssen wir eine Brücke aus Bambusstäben überqueren, da durch ein Hochwasser im vergangenen Herbst an einer Stelle der Damm gebrochen war. Zurück im Golden Kite serviert man uns noch einen Lemon juice bevor wir die Dusche im Hotel genießen. Danach versuchen wir eine Email zu schreiben, bevor wir nochmals zum „Big Drum“ gehen. Heute sind noch zwei Bambushütten dazu gekommen und wir sitzen am Kanal, schauen wieder dem Treiben zu und essen fried potatoes und fried rice. Danach buchen wir noch eine Tagestour zum Inle See für den nächsten Tag. Die Agentur von Mr. Atun neben dem Smiling Moon Restaurant ist hierfür sehr empfehlenswert, die spezial Tagestour (d.h. ohne Shopping) gibt es für 13.000 k. Zum Abendessen, denn wandern macht bekanntlich hungrig, gehen wir ins Golden Kite und essen super leckere Tagliatelle mit Pesto und Gnocchi mit Tomatensauce, alles selbstgemacht.

 

Inle Lake

Fischer am inle LakeHeute geht es endlich auf den Inle Lake. Bequem sitzen wir auf Stühlen und Kissen in unserem Boot und fahren durch den Kanal hinaus auf den See. Das Wasser ist relativ flach und klar, der Boden wird von unzähligen Wasserpflanzen bedeckt. Wir sehen hier zum ersten Mal die bekannten Einbein-Fischer mit ihren Reusen, die Intha sind voll an das Leben auf dem Wasser angepasst, gerudert werden die Boote im Stehen mit einem Fuß. Weiter fahren wir durch riesige schwimmendEinbeinruderer, Fischer am inle Lakee Gärten, in denen jede Menge Tomaten und Blumenkohl angebaut werden. Diese Gärten bestehen aus ca. 100 m langen und 1 m langen Streifen dicht ineinander verwebter Wasserhyazinthen, die von einer fruchtbaren Schicht Erde bedeckt sind und vom Kanu aus bearbeitet werden. Die Dörfer sind auf Stelzen in den See gebaut, alles Leben spielt sich auf dem Wasser ab. Wir besichtigen eine Weberei, in der wunderschöne bunte Stoffe aus der Seide der Lotospflanzen gewebt werden. Danach besuchen wir eine Zigarren Herstellung, viele junge Mädchen rollen hier die Tabaksblätter für die cheroots.

Fischerdorf am Inle LakeWir besichtigen das Phaung-Daw-U-Kloster in Ywama, das größte Heiligtum des Shan Staates, mit seinen fünf Goldklumpen, unter denen sich Buddhastatuen verbinden. In Ywama stehen die Häuser ebenfalls auf Pfählen, zum Teil sind sie mit Brücken verbunden, zum Teil fährt man mit dem Boot durch die Wasserstrassen des Ortes. Beim Mittagessen treffen wir zufällig zwei Deutsche aus der Nähe von Düsseldorf, die wir bereits in Bagan kennengelernt hatten. Nach dem Essen geht es weiter zur Silberschmiede und von dort aus durch einen schmalen Kanal Fischerdorf am Inle Lakenach Indein mit seinem uralten Pagodenfeld sowie der längste Souvenirladengang der Welt, komplett überdacht. Danach fahren wir zum bekannten Jumping Cat Kloster, die Katzenshow ist zwar gerade zu Ende aber das Kloster aus Teakholz mit unzähligen geschnitzten, vergoldeten Buddhastatuen und dem eigentlichen Namen Nga Phe ist trotzdem eine Besichtigung wert. Auf dem Rückweg geht es noch durch das interessante Fishermen-Village, bevor auch schon die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Nach der Rückkehr genehmigen wir uns im Smiling Moon Restaurant noch ein Bier und eine schöne Papaya-Lassi. Nach dem Duschen ist der Hunger groß und wird nochmals dort mit sweet and sour vegetables und potato paprika fried gestillt.

 

Inle Lake

Einbeinruderer, Fischer am inle LakeNach dem Frühstück gehen wir nochmals zum Markt, an einem normalen Markttag ist hier bedeutend weniger los als am Tag des wandernden Marktes. Wir sondieren die Preise für ein Taxi nach Pindaya und Kalaw. Charly im Hotel hat uns 50$ als spezial Preis angeboten, auf der Strasse kostet das Taxi unverhandelt 45$! Danach mieten wir uns zwei Fahrräder (je 1.000 k) und fahren kreuz und quer durch den Ort. Zwischendurch essen wir im Pancake House (scheint noch ganz neu zu sein) einen Pfannkuchen mit Bananane und Schokolade – seEinbeinruderer, Fischer am inle Lakehr lecker. Nach dem Lunch mieten wir uns für 9.000 k (weniger ist nicht verhandelbar) ein Boot, um nochmals auf den See hinauszufahren. Wir fahren durch ein Stelzendorf und nochmals zum Fishermen Village. Selbst die kleinsten Kinder paddeln schon virtuos mit ihren Kanus. Charly aus dem Hotel lässt sich am Nachmittag nicht mehr blicken, und so buchen wir über die Agentur von Mr. Atun das Taxi für den nächsten Tag – er versucht, noch zwei Leute zu finden, die das Taxi mit uns teilen könnten, aber ohne Erfolg. Beim Abendessen im Smiling Moon treffen wir nochmals das Pärchen aus Düsseldorf und trinken zusammen noch ein paar Bier. Bei unserer Rückkehr ins Hotel sind wir für hiesige Verhältnisse so spät dran, dass wir erst einmal am Tor rütteln müssen, bis uns jemand hereinlässt.

Zu den Höhlen von Pindaya und weiter nach Kalaw

Straßen am Inle LakeHeute geht es zur Höhle von Pindaya – 2 ½ Stunden Holperpiste liegen vor uns, meist so schmal, dass keine zwei Autos aneinander vorbei fahren können. Die Höhle liegt hoch am Berghang, man kann sie schon von Höhlen von Pindayaweitem sehen. Im Innern der schönen Tropfsteinhöhle befinden sich über 8000 Buddhastatuen aus Marmor, Teak usw., welche über die verschiedenen Kammern der Höhle verteilt sind. Bevor wir weiterfahren legen wir noch einen Lunch-Stopp ein. Gut gerüstet fahren wir zurück und weiter nach Kalaw, wir wir gegen 15h ankommen und uns ein Zimmer im „Golden Lilly Guesthouse“ (8$) mieten. Die Besitzer sind sehr freundliche Sikh. Wir erkunden ein wenig den Ort, wo HeGolden Lilly Guesthouseute auch der große wandernde Markt stattgefunden hat. Es gibt frischen Fisch und überall wird etwas gebraten und gekocht. Dann trinken wir auf der Terrasse des Guesthouses noch ein Sonnenuntergangsbier bevor es langsam dunkel und auch kühl wird, denn Kalaw liegt, als einstige Sommerfrische der Briten, auf 1.300 m. Zum Abendessen gehen wir ins Everest Nepali Food Centre, wo wir Dhal Baat essen und zum Abschluss noch einen Nepali-Tee trinken.

Von Kalaw zurück nach Heho und Flug nach Yangon

KalawHeute ist nochmals ein Reisetag. Beim Frühstück unterhalten wir uns eine Weile mit einem Schweizer Paar. Danach erkundigen wir noch ein bisschen Kalaw, von wo aus man schöne Wanderungen in die Umgebung unternehmen könnte. Leider ist der Markt Heute komplett geschlossen, so dass wir nochmals ins Nepal Food Center zum Essen gehen. Bei einem chai Essensstand in Kalawund dhal baat kommen wir mit einer Deutschen und einem Schweizer Paar ins Gespräch, so dass die Zeit schnell vergeht und es schon wieder Zeit wird für unser Taxi zum Flughafen nach Heho. Auf der Herfahrt haben wir 1,5 h gebraucht, dieser Fahrer schafft die Strecke (20$) in der Hälfte der Zeit, er scheint jedes Schlagloch zu kennen. Viel zu früh sind wir jetzt am Flughafen, lernen hier jedoch Laura und Hans-Jürgen kennen, mit denen die Zeit bis zum Abflug um 15.50 h wie im Fluge vergeht. Der Flug über Mandalay landet um 18 h in Yangon, mit dem Taxi (6.000 k) geht es zum „Okinawa Guesthouse“. Zum Dinner ist heute Pizza angesagt aus der Pizza Corner in der Nähe des Marktes. Danach gibt es noch einen Absacker, und um 21 h werden die Bürgersteige hochgeklappt.

 

Yangon

Fleischverkauf in YangonHeute ist unser letzter Tag in Burma. Nach dem Frühstück wollen wir zum Bogyoke Aung San Market, der jedoch leider wegen eines Feiertages geschlossen hat. Wir finden jedoch einen anderen, sehr interessanten Markt, denTheingyi Zei, wo in den Gassen rund um die Markthalle reges Treiben herrscht. Viele Fische werden angeboten, außerdem Hühnchen und sonstiges Fleisch liegt hShwedagon Pagodeerum. In der Halle sieht man auch die Fleischer – alles ziemlich hard core, besonders die Gerüche. Jetzt ist uns erst mal nach Kontrastprogramm und wir gehen ins Traders Hotel, um einen Kaffee zu trinken. Ein riesiger Weihnachtsbaum ziert die Eingangshalle und überall läuft Weihnachtsmusik. Ganz zufällig treffen wir Michael Pfeiffer und können ihm gleich von unseren Reiseerlebnissen berichtWeihnachtsmann in der Shwedagon Pagodeen. Da wir noch einige Kyat übrig haben versuchen wir nochmals Geld zurückzuwechseln, was uns in der Wechselstube in der Nähe unserer Unterkunft erstaunlich gut gelingt. Danach essen wir im Okinawa Restaurant zu Mittag bevor wir mit dem Taxi (1.500 k) zur Shwedagon Pagode fahren. Dort verbringen wir den ganzen Nachmittag, denn es gibt ständig wieder etwas Neues zu sehen. Den Appetizer mit Garlic Bread nehmen wir im Zegwy Café zu uns bevor wir im APK Thai zu Abend essen. Vorher geben wir jedoch noch unsere letzten Kyat in einem Schuhgeschäft aus, wo alle Verkäuferinnen Nikolausmützen tragen. Vor unserem Guesthouse trinken wir noch gemütlich ein Bier.

 

Yangon nach Bangkok

Einkaufscenter ins BangkokHeute geht es zurück nach Bangkok. Um 10.05 h fliegt die Maschine von Thai Airways ab, ca. 1 h benötigen wir vom neuen Flughafen bis in die Innenstadt (Tipp: pre paid Taxi, eine Etage tiefer als Ankunft, Rolltreppe nach unten, ca. 350 b). Nach dem Einchecken im Swiss Park Hotel in der Sukumvhit Road (Soi 11) gehen wir erst einmal auf große Einkaufstour, da wir Bangkok schon von einem Besuch vor zwei Jahren kennen. Mittagessen gibt es im neuen Food Court des MBK CentersFood Court des MBK Centers (Sky train National Stadium) mit leckerem koreanischem Hühnchen. Zum Abendessen gehen wir ins Suda in der Sukumvhit, beim letzten Mal schon unser Stammlokal, in dem man, trotz der vielen Touristen authentisch und günstig essen kann, das rote Curry ist uns jedoch Heute viel zu scharf, so dass wir noch einen Gin Tonic bei Cheap Charlie zu uns nehmen bevor wir schlafen gehen.

 

Bangkok

Figur im Wat Phra KeoHeute ist wieder Kultur angesagt. Mit dem Sky Train (Tageskart: 120 B)Essensstand am Chang Pier und der Express Fähre fahren wir zum Wat Phra Keo, dem Königspalast und Tempelbezirk. Zum Glück sind wir relativ zeitig, denn es herrscht schon sehr viel Betrieb. Die Wächterfiguren sind noch immer sehr beeindruckend. Die Wandmalereien in den Wandelgängen werden zum großen Teil gerade renoviert. Am Chang Pier essen wir wieder lecker zu Mittag bevor es weiter geht zum Wat Arun. Wat ArunDer Tempel der Morgenröte ist über und über mit Porzellanscherben bedeckt. Bevor wir mit der Fähre zurück fahren schauen wir noch eine Weile dem Treiben auf dem Fluss und einigen Anglern zu. Wir spazieren kreuz und quer durch Chinatown mit seinen Läden und Märken. Zum Abendessen gehen wir ins bekannte „cabbage and condoms“ (Sukumvhit Soi 12) und trinken zur Einstimmung einen Singapore sling. Anschließend gibt es Krabben mit Cashewnüssen, serviert in einer Kokosnuss.

Bangkok und zurück nach Frankfurt

MBK Center in BangkokHeute ist Abreisetag, jedoch erst um 23.40 h. Nach dem Frühstück verlängern wir die Check out Zeit auf 14h. Per Sky Train fahren wir zur Station „Chit Lom“, von dort aus gehen wir zum Erawan Schrein: religiöse Andacht inmitten des Trubels, Räucherstäbchen und Blumen. Dann weiter zu einem riesigen Einkaufszentrum am Silom Square. Das Mittagessen ist Heute vietnamesisch, da der Koreaner im MBK Food Court geschlossen hat. Erawan SchreinNach dem Kofferpacken gönnen wir uns noch einen kleinen Snack zum Abschied bei Sudas. Krönender Abschluss wird jedoch die Foot-Massage bei Bai Po Massage neben unserem Hotel ! 1 h für 250 b, und massiert wird fast alles von den Füssen über die Waden bis zum Kopf und Rücken nach der Massage Schule des Wat Po. Einfach genial. Jetzt reicht die Zeit gerade noch für einen Gin Tonic bei Cheap Charlie, bevor uns das Taxi zum Flughafen bringt.