Edinburgh – Das Tor nach Schottland

Edinburgh, Schottland
Edinburgh, Schottland

Eine der schönsten Städte in Schottland ist für uns Edinburgh. Das Flair welches Edinburgh ausstrahlt ist einfach genial. Wir waren sofort verliebt in diese Stadt mit ihren alten grauen Häusern, die alte Festung die über der Altstadt thront, die grünen Parkanlagen und die freundlichen, aufgeschlossenen Menschen. Die meisten Touristen beginnen und beenden hier ihre Reise durch Schottland. Man darf auf jeden Fall nicht den Fehler machen und zu wenige Tage in Edinburgh einplanen. Hier gibt es so viel zu entdecken und zu erleben. Unsere Ziele rund um Edinburgh finden sie hier “Rund um Edinburgh”

Edinburgh erreicht man von Frankfurt aus in 2 Stunden mit dem Flugzeug. Mietwagenübernahme am Flughafen ging flott und ohne Probleme. Wie immer mussten wir uns aber durchsetzen, um nicht eine Zusatzversicherung zu bekommen. Wir hatten, wie schon so oft, über https://www.billiger-mietwagen.de/ gebucht. Da waren alle Versicherungen schon mit dabei!! Die 15 km Fahrt in die Innenstadt sind auch kein Problem, trotz Linksverkehr 😊

Hafen in Edinburgh, Schottland

Sheridan Guest House

Das Sheridan Guest House liegt im Stadtteil Leith im Norden von Edinburgh in der Nähe des Hafens. Ein großer Vorteil des Guesthouses ist, dass die hervorragenden Restaurants und Bars am Hafen durch einen kurzen Spaziergang entlang eines kleinen Kanals (Water of Leith), zu erreichen sind. In unmittelbarer Nähe liegt die Bushaltestelle, welche den Besucher in wenigen Minuten zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt bringt. Das Haus ist Bestandteil einer alten georgianischen Gebäudefront. Von außen ist das Haus eher unspektakulär, aber im Innern ist es modern eingerichtet. Gleichzeitig wurde jedoch sehr darauf geachtet, den Flair des alten Hauses zu bewahren. Das ist hier wirklich gelungen.

Die Wände werden geschmückt von tollen Gemälden, überall stehen Pflanzen. Die Glasscheiben im Treppenhaus sind mit Gravuren und Ornamenten geschmückt. Alles sehr hell und freundlich. Wir fühlten uns während unseres Aufenthalts hier sehr wohl. Der Empfang und Service war sehr herzlich und aufmerksam. Highlight des Tages war hier immer wieder das Frühstück. Ein Genuss ist nicht nur die hervorragende Frühstückskarte, das Müsli und Obstangebot, sondern auch der lichtdurchflutete Frühstücksraum mit großen Spiegeln sucht seinesgleichen. Die Karte könnte man rauf und runter Essen! Schön, wenn man so perfekt in den Tag startet …

Sheridan Guest House
Frühstücksraum im Sheridan Guest House
Lachsfrühstück im Sheridan Guest House

Edinburgh Castle

Irgendwann kommt jeder Besucher hoch auf das Edinburgh Castle. Wie durch Magie wird man beim Bummeln durch die Gassen der Altstadt von der alles überragenden Festung angezogen. Etwa 80 m überragt der Basaltkegel, auf dem die Festung errichtet wurde, die Stadt. Über die Royal Mile erreicht man die vor der eigentlichen Festung gelegene Esplanade. Dort findet jährlich das Edinburgh Military Tattoo, das größte Musikfestival in Schottland, statt,. Mehr als 1000 Musiker treten dabei auf. Früher wurde nur Militärmusik gespielt, seit vielen Jahren aber wurde das Programm stark erweitert und nun gehören auch zivile Musikstücke zum Programm.
Höhepunkt ist dabei das Auftreten aller Teilnehmer, wobei dann als Abschluß „Auld Lang Syne“ gespielt wird. Eigens für diese Veranstaltung wird auf dem riesigen Platz eine Tribüne für die 8500 Zuschauer errichtet.

Den eigentlichen Eingang und die Kasse (Hier kann man die Tickets schon vorher kaufen (https://www.edinburghcastle.scot/ ) des Schlosses erreicht man, nachdem man die Zugbrücke überquert hat. Im Schloss kann man die St. Margaret’s Chapel, eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude aus dem 12 Jahrhundert, besichtigen. Sie besteht nur aus einem kleinen Raum, trotzdem mystisch und sehenswert. Um 13. Uhr, außer sonntags, wird die „One o’clock Gun“ abgefeuert. Also nicht erschrecken, wenn‘s plötzlich kracht! Wir genossen die fantastische Aussicht auf die Stadt und schlenderten gemütlich über das riesige Gelände. Es macht schon Spaß die vielen Besucher aus allen Herren Länder zu beobachten. Vergessen darf man aber nicht, dem „Royal Palace“ mit der „Great Hall“, die auch im Innern der Anlage liegen, einen Besuch abzustatten.

Edinburgh Castle, Schottland
Blick vom Edinburgh Castle, Schottland

Grassmarket

Der Grassmarket liegt direkt unterhalb von Edinburgh Castle und bildet das Zentrum der Altstadt. Früher diente der Marktplatz als Hinrichtungsstädte mit dem „Galgen von Edinburgh“. Heute noch erinnern die Namen der Pubs („The Last Drop“) an diese Zeit. Bei schönem Wetter tummeln sich hier die Touristen, aber auch die vielen Studenten, die in den Pubs unterwegs sind prägen das Bild dieses Platzes. Bei schönem Wetter unbedingt einen Stuhl im Freien ergattern und die Atmosphäre des Platzes einsaugen und genießen!

Edinburgh, Grassmarket, Schottland
Edinburgh, Grassmarket, Schottland

Altstadt von Edinburgh

Die Royal Mile mit ihren alten, hohen Prachthäusern bildet die Hauptachse und verbindet Edinburgh Castle mit dem Holyrood Palace, der offiziellen Residenz der britischen Königin in Schottland. Am beeindruckendsten sind die kleinen Gassen (auch Close genannt), die immer wieder in kleinen Durchgängen unter den Häusern verschwinden. Sie bilden fast ein Labyrinth unterhalb der Stadt. Wer über die alten Gassen und das Leben hier mehr erfahren will sollte sich unbedingt eine Karte bei Mary King’s Close beschaffen und sich einer der vielen Touren anschließen. In Gruppen von etwa 20 Personen wird sehr unterhaltsam das Leben unterhalb der Stadt vorgeführt. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Unbedingt vorher Karten besorgen!

Royal Mile, Edinburgh

Am Südende der Altstadt liegt die Greyfriars Kirk mit ihrem alten Friedhof. Die ältesten Gräber sind aus dem 16. Jahrhundert. Eine mystische Atmosphäre liegt über diesem kleinen Garten. Den Aufenthalt hier empfanden wir sehr angenehm, da man dem Trubel in den Gassen der Altstadt hier kurz zu entkommen kann! Außerdem liegt ganz in der Nähe im Elephant House der Geburtsort von Harry Potter. Wer einen weiteren Rückzugsort sucht und gleichzeitig ein Muss für jeden Besucher darstellt ist die St Giles’ Cathedral in der Royal Mile. Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit ihren tollen Fenstern und ihrer imposanten Bauweise mit einem tollen Gewölbe und den vielen Nischen und Kammern ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Friedhof Greyfriars Kirk Edinburgh
St Giles’ Cathedral

Bei schönem Wetter unbedingt dem Princes Street Garden einen Besuch abstatten. Auf dem satten Grün der Rasenflächen picknickt dann die halbe Universität. Tolle Stimmung, ausgelassene Menschen liegen in der Sonne, spielen Ball oder Frisbee. Unter den Bäumen im Schatten nehmen die Banker im feinen Anzug ihre Mittagspause ein und verkaufen per Telefon weiter ihre Aktien. Außerdem hat man von hier eine starke Aussicht auf die großen Häuser der Altstadt und auf Edinburgh Castle.

Princes Street Garden

Die Hügel von Edinburgh

Edinburgh hat nicht umsonst den Namen „Athen des Nordens“. Denn auf fast allen Hügeln stehen monumentale alte Gebäude. Ein Hügel, den man fast von der ganzen Stadt aus sehen kann ist der Calton Hill. Diese etwas 100 Meter hohe Erhebung liegt nordöstlich der Altstadt. Von ihr hat man gerade am Abend, bei untergehender Sonne einen fantastischen Blick auf die Altstadt. Warum der Spitzname Athen? Das fällt sofort auf, wenn man den Hügel erklommen hat. So stehen dort Gebäude, die mehr an einen griechischen Baustil erinnern als an Schottland.

Das National Monument, mit seinen 12 Säulen überragt alles und fällt schon von weitem dem Besucher auf. Es handelt sich dabei um ein nicht fertiggestelltes Gebäude aus dem frühen 19 Jahrhundert. Seit dem damaligen Erbauer das Geld ausgegangen ist steht es unvollendet auf diesem Hügel der Stadt. Bei dem 32 Meter hohen Turm auf dem Calton Hill handelt es sich um das Nelson Monument. Es erinnert an die Schlacht von Trafalgar und an ihm war der Zeitball installiert, der täglich um 13 Uhr vom Turm herabfiel und den Menschen so die Uhrzeit anzeigte. Der große Kuppelbau ist das alte Stadtobservatorium. Vom Calton Hill hat man eine wunderbare Aussicht auf das Castle und die Altstadt. Und in die Häuserschluchten der George und Princes Street.

Blick auf den Calton Hill

Südöstlich erhebt sich der 250 Meter Hausberg Arthur’s Seat welcher zum Holyrood Park gehört. Mit seinen grünen schroffen Flanken wirkt er wie ein Fremdkörper in dieser Stadt. Der Aufstieg gestaltet sich aber einfach und sollte von jeden einigermaßen fitten Menschen durchgeführt werden können. Oben angekommen wird man durch eine grandiose Aussicht auf Edinburgh entschädigt.

Arthur’s Seat

Holyrood Palace

Das Holyrood Palace mit seinem schönen Park und der Ruine der Holyrood Abbey ist die offizielle Residenz der britischen Königin in Schottland. Teile des Gebäudes, dazu gehören die königlichen Gemächer können, wenn sich die königliche Familie nicht im Schloss auffällt besichtigt werden. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Führer erzählen mit britischem Humor Anekdoten und zeigen die prunkvollen Räume des Anwesens. Wir besuchten die Anlage, als es zu regnen begann. Dann muss man aber schnell sein! Wir kamen noch sofort rein. Als wir fertig waren gab es mehrstündliche Wartezeiten 😊

Holyrood Palace
Holyrood Palace