Ladakh

In Indien, im Westen des Himalayas, liegt auf durchschnittlich 3.500 m Höhe Ladakh. Dieser Distrikt gehört zu den Bundesstaaten Jammu und Kaschmir und zählt zu den höchst gelegensten und bevölkerungsärmsten Regionen Indiens.
Ladakh bedeutet so viel wie Land der hohen Pässe. Der Name spricht für sich, denn das ehemalige Königreich liegt tief im indischen Himalaya und ist nur über 5.000 Meter hohe abenteuerliche Passstraßen oder mit dem Flugzeug zu erreichen. Selbst die tiefsten Täler liegen noch mehr als dreitausend Meter über dem Meer. Die höchsten Berge dieser Region erreichen siebentausend Meter. Die Landschaft ist geprägt durch extreme Trockenheit und vegetationslose Hochgebirgssteppen.
Einzig die Schmelzwasser der Gletscher sowie der Fluss Indus bilden die Lebensadern in diesem rauen Land. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit zählt es heute zu einer der letzten funktionierenden Kulturen des tibetischen Buddhismus. Schon im 11. Jahrhundert war Ladakh ein buddhistisches Königreich. Obwohl es heute zu dem hinduistisch geprägten Indien gehört, ist der Buddhismus immer noch die Hauptreligion. Besonders interessant sind die vielen alten Klosteranlagen welche für Touristen offen zugänglich sind. Ein Highlight sind die farbenfrohen Klosterfeste, mit ihren berühmten Maskentänzen. Das bekannteste Fest, bei dem Pilger aus dem ganzen Industal anreisen, wird im Kloster von Hemis gefeiert. Ausländische Besucher sind gerne gesehen und werden von dem Einheimischen mit einem freundlichen Juley begrüßt.
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